Würzburger Forum der Kontemplation e. V. (WFdK)

Fortbildung - Werkstattberichte

 

Der nachfolgende Text ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt. Jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung der Autorin/des Autors bzw. des WFdK.

 

◄ Fenster schließen    ▼ zum Seitenende     Seite drucken Seite drucken

Karin Gerhard

Wolke des Nichtwissens

Fortbildungskurs des WFdK: 14.09. - 17.09.2014, Benediktushof Holzkirchen, KursleiterInnen: Fernand Braun, Petra Wagner, Beatrice Grimm, Franz Nikolaus Müller und Willigis Jäger

Ein (kleiner) Werkstattbericht

Autorin: Karin Gerhard

Die Herbsttagung der Kontemplationslinie „Wolke des Nichtwissens“ schafft Klarheit und setzt belebende Impulse für die Teilnehmer/Innen. (Os)

Fünf LehrerInnen auf einmal!

Das war etwas Besonderes und besonders gut. Es war eine große Freude, die Vier – und wie gut gemischt: zwei Frauen und zwei Männer mit Willigis in ihrer Mitte – zu erleben, die NachfolgerInnen von Willigis, LehrerInnen seiner Kontemplationslinie „Wolke des Nichtwissens“.

Alle Vier haben uns in ihren Workshops und Vorträgen, mit Worten und Übungsbereichen und in der Begleitung der Kontemplation viel Klarheit und Einheit für das Verständnis der „Wolke“ gebracht. Diese Klarheit hat mich wieder neu in der Kontemplation beheimatet.

Ganz besonders bereichernd waren die „Übungszeiten“, die im Kurs nach der Fortbildung zur Vertiefung angeboten wurden.

Die „Übungszeiten“ wechselten mit der „reinen“ Kontemplation. Das war zur Unterscheidung sehr hilfreich, denn in der „Übungszeit“ ging es mehr um die Schwerpunkte der vier LehrerInnen, mit denen sie in die Kontemplation hineinführen (was allerdings das „kontemplative Auge“ – das dritte, „innerste“ Auge – braucht und schult).

Wir haben bei Fernand Braun gehört und gespürt, was die „Meditation des Mitgefühls“ ist und wie sie wirkt. Es ist so gut zu sehen, auf welch’ klare Weise er seine Arbeit weitergibt. Und immer wieder ist sein Humor dabei.

Bei Petra Wagner sind wir stille Begegnungen im Raum eingegangen – mit geschlossenen und offenen Augen – und haben versucht, nur zu schauen und zu spüren und die dazwischen liegenden „Filter“ abzubauen.

Bewegung ganz aus dem inneren Impuls sich entfalten und dann wieder von außen nach innen zurückschwingen zu lassen, um dann mit dem Raum der Stille in uns und um uns in Einklang zu kommen und zu bleiben, das haben wir mit Beatrice Grimm geübt.

Und nach klärenden Gedanken von Franz-Nikolaus Müller zum Verständnis von „Gott“ hat er uns gebeten, in der Natur unsere „drei Augen“ der Erkenntnis zu erproben, das äußere, das innere und das innerste Auge.

Willigis hat uns begleitet mit seinem Da-Sein (auch dann, wenn er zeitweise nicht dabei sein konnte), mit seinen Gedanken zum „Wesentlichen“ und mit ermutigenden Worten, wenn der Tag zu Ende ging.

Danke Willigis für deine Präsenz, danke euch Vieren für eure gute Arbeit!

Diese Zeit auf dem Benediktushof hat mich berührt, bereichert und gestärkt.

 

◄ Fenster schließen    ▲ zum Seitenanfang     Seite drucken Seite drucken